Bewusst leben

Die Gedanken

& der Körper


„Depression ist normalerweise nichts weiter als aus Angst unterdrückte Wut und unterdrückte Trauer.“  - Günther Jursch (*1927) deutscher Transaktions-Analytiker und Heilpraktiker 

An einer Depression zu leiden heißt viel mehr als sich einfach nur traurig, antriebslos und niedergeschlagen zu fühlen. Meist bringen wir solche Phasen, die jeder kennt, mit Umbrüchen oder Veränderungen in unserem Leben in Verbindung. Diese Phasen gehen meist jedoch wieder schnell vorüber.  

Haben wir das Gefühl aus dieser Phase nicht mehr herauskommen und auch keinerlei Ideen oder Ressourcen diese zu überwinden, und wir andauernd vom Gefühl der Hilflosigkeit übermannt werden dann können wir in eine echte Depression geraten. 

Eine Depression ist gekennzeichnet von einem Gefühl der Niedergeschlagenheit und Desinteresse. Dinge die uns früher wertvoll und wichtig waren machen uns keine Freude mehr. Es scheint als wäre uns die Fähigkeit zu genießen völlig abhanden gekommen. Es fehlt an jeglicher Motivation.  

Auf körperlicher Ebene fühlen wir uns dann sehr abgespannt und müde, wir haben entweder ein gesteigertes Schlafbedürfnis oder leiden an Schlafstörungen. Damit einhergehen kann auch der Verlust von jeglichem sexuellen Interesse. An dieser Stelle beginnt die Person sich unsagbar traurig und überfordert zu fühlen.  

Eine Spirale in einen Teufelskreis beginnt. Gedanken wie:  
"Ich bin zu nichts zu gebrauchen.“ 
"Menschen sind gemein und man kann niemanden vertrauen" 
"Ich bin unfähig, keiner mag mich" "Ich werde niemals ...."   
bestimmen unser Denken. Menschen mit Depressionen interpretieren die Welt meist sehr negativ. 

Neben einer konventionellen Behandlung ist es wichtig das Problem auf mehreren Ebenen ganzheitlich anzugehen, um Dauerhafte Gesundheit zu erreichen.  

Laut Albert Ellis, einem amerikanischen Psychologen, sind Depressionen unser eigenes Konstrukt, weshalb wir sie auch dekonstruieren können. Es ist wichtig zu verstehen, wie die unterdrückten Gefühle wie Wut und Trauer in unserem Leben eine Rolle gespielt haben, um eine bewusste Veränderung zu bewirken. Oftmals basieren sie auf unseren Überzeugungen, die aus elterlichen und oder gesellschaftlichen Einflüssen stammen. 

Mit Psych-K betrachten wir die aktuelle Situation und beginnen diese einschränkenden Glaubenssätze zu verändern, zu lebensbejahenden positiven Überzeugungen.